Schimmel
im Küchenbereich an einer unisolierten Aussenwand
Am
Fenster kondensierende Luftfeuchtigkeit
Schimmel
am Fenstersims
Gekipptes
Fenster
Thermografie
Taupunktbereich
Richtiges
Lüften! Die
"unendliche" Geschichte...
Richtiges Lüften wird vielen Hauseigentümern
und Mietern an´s Herz gelegt, wenn Schimmelprobleme
in Gebäuden auftreten.
Die "gefährdeten" Räume
sind all jene, in denen die Luftfeuchtigkeit hoch
ist.
Küche - Feuchtigkeit durch Kochen
usw.
Bad - Feuchtigkeit durch Duschen und
auch durch feuchte Handtücher
Schlafzimmer - Feuchtigkeit der Atemluft
und Ausdünstungen des Körpers
Keller - Feuchtigkeit durch Wäsche und
undichte Kellerwände
*** Aber wo liegt das Problem? Dazu muss der Zusammenhang von
Raumtemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und
vor allem dem "unheimlichen" Taupunkt erklärt werden.
Die
relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt im
Idealfall zwischen 50 und 60%
Nun muss der Unterschied
zwischen relativer und absoluter Luftfeuchte
verstanden werden. Im "normalen" Leben
spricht man meist nur von der relativen Luftfeuchte.
Die ist simpel definiert. 0% ist absolut trockene
Luft, ohne jegliche Luftfeuchtigkeit (gibt es nicht),
100% ist definiert als mit Feuchtigkeit "gesättigte"
Luft, also die maximale Menge an Wasser, die die
Luft aufnehmen kann, ohne dass die Feuchtigkeit zu
Wasser kondensiert. Das wäre dann Nebel.
Jetzt
kommt das Entscheidende!
Die Menge an Wasser,
die die Luft speichern kann (also die 100%-Grenze)
ist stark abhängig von der Temperatur der Luft.
Je wärmer, umso mehr Wasser kann die Luft speichern
und umso kälter umso weniger.
Beispiel: Luft mit
20° und 50 % rel.Luftfeuchte hat dann bei 10°
vielleicht schon 95 % rel. Luftfeuchte. Die
absolute Feuchte, also die Menge an Wasser in Gramm
je m³ Luft bleibt in meinem Beispiel gleich,
nur die Temperatur ändert sich.!!
Wie man sieht wäre nun bei 10°
Temperatur schon bald Nebel angesagt.
Diesen Punkt nennt man Taupunkt. Der
Taupunkt ist somit direkt von der Lufttemperatur
und der darin enthaltenen relativen Luftfeuchte
abhängig.
In folgender Taupunkt-Tabelle
ist der Zusammenhang ersichtlich.
Beispiel: Wohnzimmer 22°C rel.
Luftfeuchte 55% bei einer Oberfläche (z.B. kalte
Aussenwand) die gleich 12,5°C oder kälter ist
bildet sich Wasser. Je feuchter demzufolge
die Raumluft ist, desto früher bildet sich an der
kalten Oberfläche Wasser. z.B. bei 22°C und 65%
schon bei 15,1°C
Das ist der "unheimliche" Taupunkt!
*** So, was kann man nun dagegen tun???
Also entweder die Raumtemperatur
erhöhen - was natürlich Energie kostet - oder
die Luftfeuchtigkeit verringern, oder die kalten
Oberflächen erwärmen.
Die Luftfeuchtigkeit verringern
geht mit "richtigem" Lüften. Die kalten
Oberflächen erwärmen geht z.B. durch Isolation (Vollwärmeschutz).
Was heißt das für's Lüften?
Wenn
man es perfekt machen wollte, müsste man die
ABSOLUTE Feuchte im Raum und draußen ermitteln...
Nur wenn die absolute Feuchte draußen niedriger
ist, macht Lüften Sinn. Macht natürlich keiner...
Nur
einfaches stundenlanges Kippen von Fenstern bringt
auch nichts, weil dann das Mauerwerk nur auskühlt
und dann dort eben früher eine kalte Oberfläche
entsteht, wo sich wieder die Feuchtigkeit niederschlägt.
Das optimale Lüften wäre: Heizung
abdrehen, Fenster ganz auf wenn möglich Durchzug
herstellen und das 2-3 mal für einige Minuten täglich.
Eine automatische Lösung ist eine
permanente Lüftung mit Wärmerückgewinnung z.B.
das INVENTER-SYSTEM das auch relativ einfach
und kostengünstig nachgerüstet werden kann. (...siehe
folgendes Video)
Kommen
Sie zu uns nach Lechbruck am See, und lassen
Sie sich beraten.